Hauptseite | Registrierung | Login

Suche


Einloggen


Vorteilhaft



Milchling

Wolliger Milchling

Lactarius vellereus Fr.

Wolliger Milchling - Lactarius vellereus Fr.Milchlinge sind den Täublingen sehr ähnlich. Wenn man aber einen Milchling verletzt, so sondert er, im Gegensatz zum Täubling, einen Milchsaft ab. Die erwähnten Sphaerocysten finden sich nur im Fleisch der Milchlinge, nie aber in den Lamellen. Diese sind daher nicht brüchig wie bei den Täublingen.

- Merkmale: Hut: Bis 25 cm breit, Rand stark eingerollt, kalkweiß, anfangs wollig bis filzig, trichterförmig. Lamellen: Weißlich bis ockerfarbig. Stiel: Weiß, gedrungen, bis 6 cm lang. Fleisch: Sehr scharf schmeckend.

- Vorkommen: Häufig in Laub- und Nadelwäldern, besonders im Herbst.

- Verwechslung: Ähnlich sind der Langstielige Pfeffermilchling, Lactarius pergamenus (Swarts ex Fr.) Fr. und der Grünende Pfeffermilchling, Lactarius piperatus (L. ex Fr.) Gray, beide mit dichtstehenden Lamellen und kahlem Hut. Diesen zu Fleiscdeeeepei sen verzehrt werden.

- Verwendung : Der Wollige Milchling ist ungenießbar. Da er beim Aufschirmen oft Teile des Waldbodens hochhebt, wird er auch Wolliger Erdschieber genannt.














Tannenmilchling

Lactarius necator (Bull, ex Fr.) Karst.

Tannenmilchling - Lactarius necator (Bull, ex Fr.) Karst.Dieser düster gefärbte Milchling wird in älteren Pilzbüchern als Mordschwamm bezeichnet, was auch sein Artname necator = Mörder bedeutet. Er erzeugt aber höchstens Erbrechen und Durchfall, so dass der Name Tannenmilchling besser angebracht erscheint.

- Merkmale: Hut: Im Mittel 12 cm breit, in der Mitte niedergedrückt, alt fast trichterförmig, olivgrün. Lamellen: Weißlich, später gelblich, dunkel fleckend. Stiel: Bis 6 cm lang, bis 2 cm dick, wie der Hut, aber heller gefärbt. Fleisch: Weißlich, es sondert sehr reichlich einen brennend scharfen Milchsaft ab.

- Vorkommen: Vom Sommer bis in den Herbst sehr häufig, besonders in Fichtenwäldern, überall in Europa.

- Verwechslung: Auch für die Milchlinge gilt die bei den Täublingen brauchbare Faustformel, die besagt, dass alle mild schmeckenden Arten essbar sind.

- Verwendung: Der Tannenmilchling wird bei uns nicht zu Speisezwecken verwendet, weil er Verdauungsschwierigkeiten bereitet. In den osteuropäischen Ländern wird er aber viel gesammelt und nach Wässern, Abbrühen und Wegschütten des Kochwassers auch gerne verzehrt.















Rotbrauner Milchling

Lactarius rufus (Scop.) Fr.

Rotbrauner Milchling - Lactarius rufus (Scop.) Fr.Von den 75 Milchlingsarten, die in Mitteleuropa vorkommen, sind es ungefähr 1 5, die in der Hautfarbe, der Milch und in ihrer Gesamterscheinung mit dem Rotbraunen Milchling mehr oder minder Ähnlichkeit zeigen. Keiner von ihnen ist aber so weitverbreitet und so häufig wie der Rotbraune Milchling.

- Merkmale: Hut: Im Mittel 8 cm breit, zuerst gewölbt, bald aber um die Hutmitte herum niedergedrückt und im Zentrum dieser Eintiefung mit einem kleinen, spitzen Buckel, der ein ausschlaggebendes Erkennungsmerkmal ist. Die Hutfarbe ist einheitlich rotbraun, die Huthaut trocken. Lamellen: Blass rötlichgelb, am Stiel etwas herablaufend. Stiel: Im Mittel 7 cm lang, hohl, dem Hut gleichfarbig, aber wesentlich blasser. Fleisch: Sondert einen sehr scharfen, weißen Milchsaft ab.

- Vorkommen: Ein Massenpilz der Nadelwälder, vom Sommer bis zum Herbst, aber immer nur auf sauren Böden.

- Verwechslung: Von ähnlichen Arten durch den Spitzbuckel, die scharfe Milch, die sich nicht färbt, gut zu unterscheiden.

- Verwendung: Wegen seiner Schärfe nicht gesammelt. In Osteuropa aber nach Spezialbehandlung viel verwendet.















Birkenmilchling

Lactarius torminosus (Schff. ex Fr.) Gray

Birkenmilchling - Lactarius torminosus (Schff. ex Fr.) GrayDer Birkenmilchling, auch Birkenreizker genannt - Reizker sollte eigentlich auf die rotmilchenden Arten beschränkt werden - gehört unter den Milchlingen zu jener kleinen Gruppe, die sich durch einen fransig-zottigen Hutrand auszeichnet.

- Merkmale: Hut: Im Mittel 10 cm breit, zuerst mit stark eingerolltem Rand, dann ausgebreitet und trichterig niedergedrückt. Besonders junge Pilze sind am Hutrand auffallend filzig-zottig. Hutfarbe gelblich-rosa mit konzentrischen, dunkleren Zonen. Lamellen: Rosagelblich, am Stiel meist mit einem kleinen Zahn herablaufend. Stiel: Bis 6 cm lang, blassrosa, flachgrubig. Fleisch: Schwach rötlich, einen brennend scharfen Milchsaft absondernd.

- Vorkommen: Im Sommer und Herbst, immer bei Birken, daher auch in Mooren, im gemäßigt warmen Europa überall.

- Verwechslung: Von den echten, genießbaren Reizkerarten, mit welchen er durch die rötliche Hutfarbe bei flüchtiger Prüfung verwechselt werden könnte, unterscheidet ihn klar die weiße und scharfe Milch.

- Verwendung: Der Birkenmilchling ist giftig, wird aber in Osteuropa wie der Rotbraune Milchling verwendet.




Copyright MyCorp © 2010 | uCoz