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Vorteilhaft



Schaf- und Wiesenchampignon

Schafchampignon

Agaricus arvensis (Schff. ex Fr.)

Schafchampignon - Agaricus arvensis (Schff. ex Fr.)Champignons, verdeutscht auch Egerlinge (= Ackerlinge), zeigen nach Druck, Verletzung oder Anschneiden bei der Verfärbung ihres Fleisches ein sehr verschiedenes Verhalten. Die eine Gruppe hat ein mehr oder minder stark rötendes, die andere ein deutlich gilbendes Fleisch. Zu denen, die eine gelbliche Reaktion zeigen, gehört der Schafegerling.

- Merkmale: Hut: Bis 20 cm breit, anfangs glockig, dann flachgewölbt, zuerst rein weiß, später oder auch an Stellen, wo er berührt wurde, gilbend, seidenglänzend. Lamellen: Zuerst grau, dann rötend, fleischfarbig und zuletzt dunkel schokoladebraun. Stiel: Weiß, bis 15 cm, schlank, mit Ring. Fleisch: Weiß, deutlich nach Anis duftend, ein wichtiges Merkmal.

- Vorkommen: Im Sommer und Herbst an Waldrändern, auf Lichtungen, in Gebüschen, in Parks und Gärten.

- Verwechslung: Gefährlich ist die Verwechslung mit dem Weißen Knollenblätterpilz, sowie mit dem Karbolegerling, Agaricus xanthodermus Gen., der sich durch Chromgelbes Fleisch in der Stielbasis unterscheidet.

- Verwendung: Ein köstlicher Speisepilz, dem Zuchtchampignon zumindest ebenbürtig.















Wiesenchampignon

Agaricus campester (L.) Fr.

Wiesenchampignon - Agaricus campester (L.) Fr. Wenn wochenlang heißes, trockenes Wetter das Pilzwachstum fast zum Erliegen gebracht hat und es kommt dann zu ergiebigen Regenfällen, so ist es Zeit, nach dem Wiesenchampignon Ausschau zu halten.

- Merkmale: Hut: Ein Pilz mittlerer Größe, dessen Hutdurchmesser 10 cm kaum überschreitet. Erst halbkugelig, dann abgeflacht, weiß, manchmal auch mit feinen, bräunlichen Schuppen. Lamellen: Zuerst rosarot und dann immer dunkler werdend, zuletzt fast schwarz. Stiel: Im Mittel 7 cm lang und bis 2 cm dick, beringt. Fleisch: Weiß, meistens ganz schwach rötlich anlaufend, mild schmeckend, aber nie nach Anis duftend.

- Vorkommen: Bei günstiger Witterung oft in Massen auf Wiesen, Weiden in Pferdekoppeln.

- Verwechslung: In Waldnähe besonders auf Verwechslung mit Knollenblätterpilzen achten!

- Verwendung: Ein hochgeschätzter Speisepilz.

- Verwandte: Es gibt in Mitteleuropa annähernd 50 verschiedene Champignons, teilweise schwer unterscheidbar, nur mit Spezialliteratur zu bestimmen. Keiner davon ist giftig, abgesehen von den wenigen Arten mit auffallend gelbem Fleisch in der Stielbasis.





Waldchampignon

Agaricus silvaticus (Schff. ex Secr.)

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