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Schwefelkopf

Rauchblättriger Schwefelkopf

Hypholoma capnoides (Fr.) Kummer  

Rauchblättriger Schwefelkopf - Hypholoma capnoides (Fr.) KummerDie Schwefelköpfe (Hypholoma) sind bei uns mit zwei Dutzend Arten vertreten. Die meisten von ihnen dienen nur wissenschaftlichen Interessen. Aber zwei von ihnen, der Rauch- oder Graublättrige Schwefelkopf sowie der Grünblättrige Schwefelkopf sind auch von praktischer Bedeutung.

- Merkmale: Hut: Bis 6 cm breit, ohne Schuppen und Fasern, zuerst gewölbt und dann verflacht, unmittelbar nach dem Aufschirmen noch mit Schleierresten am Hutrand, gelbbraun. Lamellen: Erst blass, dann aber bald nach Rauchgrau verfärbend, ohne gelb-grüne Farbtöne, was besonders wichtig ist. Stiel: Bis 10cm lang, kaum 1 cm breit, oben heller, gegen die Basis bräunlich, oft gebogen, hohl. Fleisch: Weißlich, beim Kauen vielleicht etwas herb, aber nie ausgesprochen bitter.

- Vorkommen: Ein häufiger Pilz, der schon im Frühjahr erscheint, aber auch im Herbst, ja sogar in milden Wintern gesammelt werden kann, immer in Büscheln auf Nadelholz.

- Verwechslung: Der giftige, Grünblättrige Schwefelkopf unterscheidet sich durch gelbgrüne Lamellen und bitteren Geschmack.

- Verwendung: Für die pilzarmen Monate ein guter Speisepilz.















Grünblättriger Schwefelkopf

Hypholoma fasciculare (Huds. ex Fr.) Kummer

Grünblättriger Schwefelkopf - Hypholoma fasciculare (Huds. ex Fr.) KummerAnfänger haben oft Schwierigkeiten, die beiden Schwefelköpfe sicher zu unterscheiden. Sie sehen nämlich an den Lamellen des Grünblättrigen Schwefelkopfs durchaus kein Grün. Ihre Vorstellung von Grün beinhaltet nämlich Farbtöne wie Grasgrün, Laubgrün, Lauchgrün und Flaschengrün, während der Grünblättrige Schwefelkopf nur gelbgrünliche Töne aufweist, die aber immerhin einen klaren Farbkontrast zu Rauchgrau bilden.

- Merkmale: Hut: Schwefelgelb mit bräunlicher Mitte, Lamellen: Zuerst schwefelgelb, später gelbgrünlich, dann oliv, zuletzt durch ausfallende Sporen bräunlich. Stiel: Bis 10 cm lang, kaum 1 cm breit, gelblich, mit undeutlichen Schleierresten. Fleisch: Schwefelgelb und bitter.

- Vorkommen: Büschelig auf Baumstrünken, häufig, auch in milden Wintern.

- Verwechslung: Bei genauer Prüfung der Lamellenfarbe ist die häufige Verwechslung mit dem essbaren Rauchblättrigen Schwefelkopf leicht zu vermeiden.

Verwendung: Der Pilz galt früher als minderwertig, bzw. ungenießbar, ist aber giftig. Wer büschelig wachsende Blätterpilze von Strünken sammelt, muss ihn genau kennen.




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